ralph richter arbeitet mit analogen fotografischen verfahren, wertvollen und seltenen materialien auf basis von historischen chemischen prozessen.
die platin-palladium-drucke sowie die arbeiten mit wet plate collodion und die unterschiedlichen formen der cyanotypie entstehen vollständig von hand. hinzu kommen arbeiten auf handgeschöpftem, feinem japanischem gampi-papier, wie tosa hakkinshi pur gampi,
dessen transluzente materialität und sensible oberfläche den fotografischen prozess selbst sichtbar machen.
im kern sind diese verfahren schwarz-weiß-prozesse. durch dichromatische erweiterungen lassen sich zusätzliche farb-ebenen in den bildprozess integrieren. farbe entsteht dabei nicht als nachträglicher effekt, sondern als teil des fotografischen und chemischen aufbaus.
so entstehen einzigartige fotografische bildobjekte, bei denen material, chemie und handwerk untrennbar miteinander verbunden sind.
„das bild entsteht im kopf.“