gampi-papier

das von mir verwendete Tosa Hakkinshi Pur Gampi wird aus den feinen bastfasern der rinde wild wachsender sträucher der gattung wikstroemia gewonnen. da sich die pflanze kaum kultivieren lässt und sowohl ernte als auch reinigung der fasern aufwendig sind, gehört gampi zu den seltensten und teuersten japanischen washi-papieren. seine dünne, transluzente und seidig-glatte oberfläche verlangt bei beschichtung, sensibilisierung und wässerung große sorgfalt – zugleich sorgt gerade die individuelle reaktion dieses empfindlichen materials dafür, dass jedes fertige bild ein unikat bleibt.

tosa hakkinshi pur gampi, format 54 × 75 cm, handgedruckt in platin-palladium.
die blätter werden mit feinen akupunkturnadeln auf einem träger fixiert – eine bewusst sichtbare befestigung, die den kontrast zwischen der fast schwerelosen papierhaut und ihrer physischen präsentation verstärkt.

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