vierundzwanzig stunden sind zu wenig, um eine stadt zu verstehen, aber genug, um sich ihr mit einem offenen blick zu nähern. nach einem auftrag blieb mir vor dem rückflug ein tag für eine stadt und eine kultur, die ich bis dahin nur aus der distanz kannte. die bilder wollen tokio nicht erklären. sie sind ein zitat des erlebten, verdichtet aus fremdheit, ordnung, zufälligen begegnungen und jenen momenten, die sich gerade deshalb einprägen, weil sie nur für kurze zeit sichtbar werden. gerade die begrenzte zeit schärft dabei den blick und macht aus dem flüchtigen sehen mehr als eine persönliche erinnerung.
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